01.07.2004
Cheers - ich bin's, die Lady Cindy!
Nee - was war das schön - also wirklich...
Unsere große Geburtstagsfeier war mal wieder ein voller Erfolg.
Selten waren so viele liebe Pelzgäste in unserem Garten. Auch das Wetter hat prima mitgespielt
und so konnten wir bis
tief in die Nacht feuchtfröhlich feiern. Lady Mandy war es zwar am nächsten
Tag irgendwie nicht so besonders, aber das kann auch damit
zusammenhängen, dass sie bei solchen
Anlässen gerne viel zu tief ins Näpfchen schaut.
Sie behauptet ja immer, dass sie schon von einem Drink völlig betrommelt ist!
Allerdings weiß sie nicht genau, ob es sich um den dreizehnten oder den vierzehnten Drink handelt...
Immer wieder wurde unser vorzüglicher "Château Ausone de Regentonnè" nachbestellt und viele
Gäste fragten uns,
wo denn dieser äußerst süffige Tropfen zu beziehen sei?
Well - der Anbau von erstklassigem Katzenwein hat in Birch House selbstverständlich eine sehr lange Tradition. Unser Tröpfchen wird nach einem uralten, strenggeheimen Mäusepups-Familienrezept
hergestellt.
Man mag ja vorschnell vermuten, dass der Kölner eher dem grobschlächtigen Gerstensaft
zuspricht, jedoch weit gefehlt!
Köln liegt ja bekanntlich am Rhein - einem Flüsschen an dessen Ufern so manch edle Träublein
gedeihen.
Somit ist dem Kölner an sich der Weinbau förmlich in die Wiege gelegt - nur wenn er Durst
hat, trinkt er halt doch lieber ein Bier...
Das Anbaugebiet unseres "Ausone de Regentonnè" ist im Prinzip eine vorzügliche Steillage auf der
Südseite unseres Hausdaches.
Dort sammelt sich das frische, weiche Regenwasser und fließt durch
eine gepflegte Regenrinne direkt in unsere prima Regentonne.
Durch monatelange Lagerung in diesem
alten Weinfass reift unser Katzenwein zu einer einzigartigen Köstlichkeit heran, die durch
ein
erfrischend holziges Aroma und ein volles fruchtiges Bouquet zu überzeugen weiß.
Der Sommer 2004 lässt durch die heftigen und andauernden Regenfälle wieder auf die Entstehung
eines exzellenten Jahrganges
hoffen. Leider fällt unser Kellermeister Karim, der permanent mit der
Beaufsichtigung der Produktion betraut ist, zusehends
durch einen bedenklich unsichern Gang auf.
Auch Lady Mandy schießen fast die Tränen in die Augen, wenn unser Guido völlig emotionslos
eine ganze Gießkanne unseres wertvollen Produktes abschöpft und achtlos in die Blumen schüttet.
Doch zum Glück verdunkelt sich meist schon kurze Zeit später wieder der Himmel und unsere Vorräte
werden durch göttliche Fügung ergänzt.
Dieser Vorgang ist jedoch oft mit einem wirklich angsteinflössenden Schauspiel verbunden:
Ausgelöst wird das fürchterliche Spektakel ganz offensichtlich durch die allseits bekannten "Gewittertierchen". Obwohl wir noch keines wirklich zu Gesicht bekommen haben, halten wir die
Bezeichnung "Tierchen" für eine maßlose Untertreibung!
Bei dem Krawall den die jedes Mal machen,
müssen das nämlich regelrechte Riesenviecher sein!
Erst machen sie dauernd das Licht an und aus
und dann knallen sie immer wieder mit Schmackes eine große Tür zu - wahrscheinlich
handelt es sich
dabei um die Himmelspforte - muss ja schon...
Während also die Gewittertierchen am Lichtschalter spielen und gegen die Tür treten, fängt es dann
plötzlich ganz dolle an zu Regnen.
Dann legen Lady Mandy und ich uns immer auf die geschützte Balkonbank und zappeln extatisch im
Rhythmus der Blitze über die Polster,
während sich gurgelnd unser geliebtes Regenfass füllt.
Sobald sich die Gewittertierchen dann wieder beruhigt haben, klettern wir schnell unsere Startrampe
runter und treffen uns mit Karim
am Fässchen, zur Verkostung des frischen Federweißen.
Das kann sich dann schon hinziehen, aber unser hoher Qualitätsanspruch
verpflichtet halt zur
exzessiven Überprüfung...
So gesehen, können wir das allgemeine Gejammere über den angeblich so schlechten Sommer gar
nicht so richtig nachvollziehen.
Denn irgendwie haben wir an unserem vollen Fässchen viel mehr Freude
als im letzen Sommer, wo es wochenlang staubtrocken blieb.
Nur auf Lady Mandy müssen wir wohl doch etwas aufpassen, da sie mir gestern zwischen zwei kleinen
Rülpserchen ins Ohr nuschelte:
"Als ich gelesen habe wie schädlich das Trinken ist,
hab ich sofort das Lesen aufgegeben - Skoal!!"
Klick mich an !
Ja, wenn das so ist - dann Prost!
Eure Lady Cindy

01.08.2004
Huhu - hier ist die Lady Mandy!
Bekanntermaßen, werfen ja große Ereignisse so ihre Schatten voraus.
Und bei uns stehen momentan doch so einige Ereignisse an.
Daher offensichtlich wohl auch der bis vor Kurzem eher schattige Sommer...
Im Rahmen von Guidos Projekt "Birch House soll schöner werden" ist hier nämlich so Manches los:
Nicht, dass es bei uns nicht schon schön wäre, aber irgendwie hat unser Guido dauernd neue Einfälle,
wie es denn noch schöner sein könnte! Nachdem er jetzt im Garten eine neue, hübsche Bank mit
passendem
Tisch aufgestellt hat, wurde er das Gefühl nicht los, dass noch irgendetwas Entscheidendes
fehlen könnte.
Aber was konnte es nur sein?
Da fiel es ihm plötzlich wie Leuchten aus der Krone: Ein Kronleuchter!
Ja-nee is schon klar, in eine große Birke gehört natürlich auf jeden Fall ein großer Kronleuchter - sieht man ja letztendlich an jeder Ecke...
Kaum von der krönenden Eingebung erleuchtet, machte er sich auf die Suche nach dem Objekt seiner
obskuren Begierden. Alle
Gartencenter und Trödelmärkte wurden systematisch durchkämmt, bis er schliesslich ausgerechnet in Düsseldorf, also im Ausland, endlich fündig wurde.
Schon Adenauer zog ja damals auf der Hohenzollernbrücke die Vorhänge seines Zugabteils zu und
bemerkte:
"In Deutz beginnt der Bolschewismus - und in Braunsfeld die Walachei..."
So zog unser Guido also mit seinem Stück "Beutekunst" unterm Arm triumphierend in Birch House
Gardens ein, um unter
den durchaus besorgten Blicken der Nachbarschaft das edle Teil umständlich
mit einer Kette im Geäst der Birke zu befestigen.
Vom nun wild-romantischen Umfeld der Gartenbank gedanklich beflügelt, erblühte im Hirn unseres Büchsenöffners schon der nächste, typisch sommerliche Gedanke:
Ein offener, englischer Kamin im Wohnzimmer - datt isset!
Wie man sich auf der sonnenbeschienen Wiese bei 26°C im Schatten so was ausdenken kann
ist leider nicht überliefert - wir werden den Patient aber weiterhin medizinisch beobachten...
Schon rannte derselbige mit Zollstock und Zeichenkladde bewaffnet durchs Wohnzimmer, um die
Realisierung seines heimeligen Wintertraumes anzugehen...
Die Verlagerung seiner schmückenden Aktivitäten ins Hausinnere, ermöglichte Lady Cindy und mir die
klammheimliche Eroberung
des neugeschaffenen, romantischen Plätzchens unter der Birke.
Sogar Karim fühlte sich von diesem Fleckchen magisch angezogen und verbringt
dort mit uns und
Pinky von gegenüber, wonnevoll die warmen Sommerabende.
Allerdings beschleicht uns doch neuerdings das zarte Gefühl, dass unser guter Karim sich ein wenig
in die schüchterne, weisse Pinky verguckt hat...
Wir haben die beiden jetzt schon zweimal früh morgens Nase an Nase, friedlich dösend auf der Bank
liegen gesehen- hmm.
Nicht dass wir jetzt irgendwie so was wie eifersüchtig wären, obwohl - ist schon ein wenig so...
Immerhin ist das doch unser Karim und wir haben ihn doch auch als erste gefunden!
Aber wenn unser Guido sich mit seinem Kamin ein bisschen beeilt, dann sind wir im kühlen Herbst
bestimmt wieder ganz klar im Vorteil,
denn welcher Kater könnte schon einem romantischen Abend
am wärmenden Kaminfeuer in charmanter Damenbegleitung
widerstehen?
So gesehen, scheint es uns doch gar nicht so verkehrt, sich schon im Sommer mal den ein oder
anderen Gedanken über den kommenden Winter zu machen.
Denn ein altes Katzensprichwort besagt ja bekanntlich:
Willst du den süssen Kater reizen - vergiss nicht den Kamin zu heizen...
Klick mich an !
Ich verbleibe natürlich mit wärmsten Grüssen!
Eure Lady Mandy

01.09.2004
Hallöle - ich bin's, die Lady Cindy!
Ihr werdet es nicht glauben, aber in Birch House Gardens gibt es schon wieder einen neuen,
sehr aufregenden Mitbewohner.
Es handelt sich da im Prinzip um eine sehr kleine, pfeilschnelle Baumkatze!
Wir hatten sie erst gar nicht bemerkt, denn sie hält sich erstaunlicherweise so gut wie nie auf dem
Boden auf.
Erst als uns beim wohlverdienten Nickerchen auf der Gartenbank kleine Schalenstückchen
auf die Köpfe fielen,
entdeckten wir die kleine, braune Baumkatze im Holunderbaum über uns.
Da hockte sie fröhlich frinselnd auf einem Ast und hielt ihr Mittagessen dabei auch noch mit den
Vorderpfoten fest - alle Achtung, das kann nicht jeder!
Auffallend war auch ihr wirklich bildhübsches, buschiges Schwänzchen und ihre bewundernswerten
Pinselöhrchen.
Neugierig beschnuffelten wir die respektlos auf uns geworfenen Schalenstückchen
und stellten fest, dass wir so was noch nie
gegessen haben und eigentlich auch nicht wirklich
vorhaben es jemals zu tun...
Die kleine Baumkatze machte plötzlich ein paar äußerst gewagte Sprünge und schon war sie ohne jede
Bodenberührung
im Haselnussbaum angekommen, um sich dort geschickt ein weiteres Nüsschen zu
pflücken.
Anhand dieser überzeugenden Vorstellung waren wir uns schnell einig, dass es sich bei der
Baumkatze um den Spross einer
alteingesessenen Artistenfamilie handeln muss, denn weder Sir Timmy
noch Karim wären zu solchen schwindelerregenden
Kunststückchen in der Lage.
Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass man diese beachtlichen Fähigkeiten aufgrund der
ungewöhnlichen Ernährung erlangt. Allerdings sind wir der Ansicht, dass es das dann auch wieder
nicht wert ist.
Unser Futter spricht uns da doch entschieden mehr an!
Allein schon mengenmäßig ist diese Art der Artistennahrung für uns völlig indiskutabel...
Auch Marion und Guido waren von unserem neuen Gartenbewohner völlig begeistert und wie das in
solchen Fällen eigentlich
immer ist, wurde für den kleinen Baumpuschel ein Name gesucht und auch
gefunden:
We proudly present... ( Trommelwirbel )... Ruby the Eichhörnchen!
Ich muss ja doch zugeben, Mandy und ich waren schon sehr beruhigt, dass Ruby nun doch keine Katze
ist, wir hätten
ja sonst wie träge Pampelmusen ausgesehen - so im direkten Vergleich jedenfalls.
Lady Mandy als Muse und ich dann mal wieder als Pampel...
Das kleine Hörnchen ist sozusagen der direkte Gegensatz zu unserem Hausigel Churchill, quirlig und
bis in die Schwanzspitze voller Energie!
Da sitzt man völlig fassungslos davor und fragt sich, wo da eigentlich die Batterien reinkommen?
Auch die Fortbewegungsweise, so von Baum zu Baum hat, bei genauerer Betrachtung, ihre nicht zu
unterschätzenden Vorteile:
Wir beiden Flachlandgrazien haben uns nämlich auf unserer Wiese schon wieder die fiesen Grasmilben
eingefangen - und ich
kann Euch sagen: Das juckt vielleicht!!
Glücklicherweise hat Guido uns schon die Bäuche mit Crotamitex Gel eingeschmiert, aber wenn wir
beide uns auch so geschickt
durch die Äste hangeln könnten wie Ruby, dann wär das alles sicher nicht
passiert.
Aber, da wollen wir mal nicht unzufrieden sein, denn dafür brauchen wir auch nicht tagein - tagaus
von kleinen Nüßchen leben.
Ist ja auf die Dauer auch lästig - immer die Piddelei...
Wir sind uns aber ganz sicher, dass wir uns mit Ruby bestens vertragen werden, denn sie ist wirklich
ein putziges Flümmchen!
Überhaupt, macht sie auch eigentlich immer einen sehr freundlichen und gutgelaunten Eindruck.
Und als ich heute Morgen im Schlafzimmer mal so vor dem Spiegel saß, da fiel mir auf, dass mir solche
hübschen Pinselöhrchen mit Sicherheit auch ganz ausgezeichnet
stehen würden - ehrlich!
Klick mich an !
Dann wollen wir mal alle schön die Öhrchen steif halten!
Eure Lady Cindy

01.10.2004
Mahlzeit - hier ist die Lady Mandy!
Jetzt ist es schon wieder Oktober und draußen wird es wieder ganz schön windig.
Zum Glück halten die Blätter noch ganz gut an den Bäumen, denn wenn wir die jetzt schon wieder
alle fangen müßten, dann hätten wir ja im Prinzip wieder für nix Zeit.
Aber noch können wir den Herbstanfang richtig genießen und von unserer Gartenbank in Ruhe
zusehen, wie sich alles um uns herum langsam auf den Winter einstellt.
Auch unser Eichhörnchen Ruby ist ganz schön damit beschäftigt, seine Wintervorräte anzulegen
und flitscht den ganzen Tag durch die Bäume. Sogar Igel Churchill söggelt in den Abendstunden
fleißig über die Wiese und sucht nach Regenwürmern, um sich für den Winter einen Ranzen
anzufressen.
Von diesem friedlichen Idyll durchaus fasziniert, dachte sich unser Oberkaminbaumeister
Guido letzen Sonntag,
es wäre mal wieder an der Zeit, ein paar stimmungsvolle Katzenfotos im Garten
zu machen.
Schnell hatte er sich die Digitalkamera seines Vaters ausgeliehen um den Gedanken auch
direkt in die Tat umsetzen zu können.
Jetzt muß man allerdings wissen, das es schon ziemlich bekloppt aussieht wenn Guido Katzenfotos
macht:
Er hockt sich nämlich erst mal hin, hält die Kamera in Grasnabenhöhe gen Katze und versucht
dabei, im Rückwanddisplay
mühselig noch was zu erkennen. Da wir Katzen ja eigentlich eher selten
stehenbleiben, watschelt er also in dieser
Hockhaltung kreuz und quer über die Wiese - immer hinter
uns her...
Diese rein ästhetisch doch relativ erbärmliche Vorführung bleibt natürlich auch unseren Nachbarn nicht
wirklich verborgen
und so kam es schon vor einiger Zeit, über den Zaun hinweg, zu einem
nachbarschaftlichen Dialog!
Als Guido sich damals zum Speicherkartenwechsel kurz aufrichtete, ging es los:
Herr P: "Na Herr Becker - jeht et widder?!"
Guido: "Ja Danke - ich mache nur Fotos."
Herr P: "Achso - ich dacht schon es wär watt Ernstes..."
Guido: "Nene, alles in Ordnung."
Herr P: "Sagen se mal, ist datt ne Digitalkamera?"
Guido: "Ja - eine Olympus!"
Herr P: "Aha - also wenn man Ihnen so zusieht, ist datt ja auch kein Fortschritt..."
Guido: "Ja genau - Scheiß Technik, früher war alles noch aus Holz!"
Herr P: "Hörn se mal Herr Becker, die Katz is aber och janz schön dick!"
Guido: "Ne - die hat nur Blähungen - daher auch der leichtfüßige Gang"
Herr P: "Achso, datt ärm Dierche - dann schönen Abend noch!"
Guido: "Ja- auch so..."
Tja - da muß man dann eben durch...
Nachdem Guido uns nun schon eine Weile hinterhergehoppelt war, erschien plötzlich Karim in
Birch House Gardens
und setzte sich auch gleich wie eine römische Statue im schönsten Gegenlicht
in Positur.
Von diesem offensichtlich lohnenden Motiv angelockt, wechselte Guido sofort die
Hoppelrichtung und watschelte
voller Erwartung auf Karim zu.
So was hatte Karim natürlich noch nie auf sich zukommen gesehen und konnte sich nicht entscheiden,
ob er
flüchten oder doch lieber erste Hilfe leisten sollte...
Karim hat sich dann verständlicherweise doch zur Flucht entschieden und unseren Lichtbildexperten
innerhalb
einer Viertelstunde in ein entnervtes, bildloses Häufchen Elend verwandelt.
Doch so einfach gibt unser Guido natürlich auch wieder nicht auf!
Schnell rappelte er sich wieder hoch und ging aufrecht auf Karim zu.
Dann nahm er sich das kleine Freundchen auf den Arm, kraulte ihm den Hals und gab ihm einen väterlichen Rat:
"Jung! ..."
Der Kölner sagt ja zu jedem erst mal "Jung" - auch zu Frauen!
Nur zu alten Frauen sagt er "Junge Frau"...
"Jung - wenn du nicht bald mal sitzenbleibst, dann gibt's noch was auf den Popo!"
erklärte Guido dem schnurrenden Karim.
Wir wissen jetzt nicht, wie ernst Guido diese Drohung meinte, aber Karim schien doch merklich
beeindruckt!
Kaum wieder auf die Wiese gesetzt, begann er sich ausgiebig zu putzen und Guido konnte
endlich ein paar Fotos von ihm machen.
Das war dann auch dringend erforderlich, denn von
Lady Cindy und mir hatte er bisher auch nur ein paar verwischte
Fluchtbilder machen können.
Ist ja auch unerträglich - immer dieser Paparazzi auf unserer Wiese!
Das ist ja im Prinzip Gartenfriedensbruch!!
Jedenfalls waren somit wieder alle zufrieden, Guido hatte ein paar schöne Bilder, wir unsere Ruhe
und Karim
die Gewißheit, daß es bei uns kein bedrohliches Hoppelmonster gibt.
Da sind wir nur mal gespannt, ob das jetzt nächsten Sonntag wieder losgeht...
Klick mich an !
Aber das erfahrt Ihr dann von Lady Cindy,
damit Ihr auch immer im Bilde seid...
Eure Lady Mandy

01.11.2004
Ja, Servus - hier ist die Lady Cindy!
Ich begrüße heute auch mal unsere Freunde in Österreich mit einem fröhlichen: "Hallo Wien!!"
Apropos Halloween...
Wir hatten uns ja auch dieses Jahr wieder fürchterlich verlaufen und saßen an Halloween völlig
verängstigt
in einem kleinen Ruderboot. Doch zum Glück nahte bald Rettung in Form unseres
heldenhaften
Ritterkaters 'Sir James of Birch House'. Mit einem Seenotrettungskreuzer der
US Coast Guard nahm er uns in Schlepp
und brachte uns wieder sicher an Land.
Dort wurden wir auch schon von den '
Hexen Kätzchen' und von 'Merlin' erwartet, die uns ebenfalls
gesucht und gefunden hatten. Wo wir denn nun waren?
Bei St Michael's Mount vor der Küste Cornwalls in Süd-England!

Freundlicherweise brachte uns Jimmy Kater mit dem Seenotrettungskreuzer direkt über den Kanal
den Rhein hoch bis nach Köln, bevor er wieder Richtung New York in See stach.
Kaum in Birch House angekommen, gab es schlimme Neuigkeiten:
Karim war wieder mal verschwunden!
Sein Frauchen hatte schon bei Guido nachgefragt, ob er vielleicht wieder in seine Balkonkiste bei uns
eingezogen ist.
Aber dort war er leider nicht zu finden.
Fünf Tage und fünf Nächte war Karim nun schon verschwunden!
Sofort flitzten wir unsere Startrampe runter, um im ganzen Garten nach Karim zu suchen.
Allerdings mußten wir feststellen, dass unsere Birke angefangen hatte ihr Laub abzuwerfen.
Der ganze Garten
war übersät mit bunten Blättern. Doch das abgefallene Laub erleichterte uns auch
den Einblick ins Unterholz
am Rande der Wiese. Wir schnupperten an jedem Ästchen und Hälmchen
und schlugen uns durchs dichte Efeu.
Wir krabbelten in die Blumenbeete und umrundeten jeden Topf...
Plötzlich traf mich fast der Schlag! Ich hatte eine geradezu ungeheuerliche Entdeckung gemacht:
Eine tönerne Katzenstatue!!!
Den ganzen Sommer hindurch war sie wohl vom dichten Grün verdeckt gewesen.
Eines war mir sofort klar: Es handelte sich eindeutig um die Statue einer untergegangenen Kultur,
denn die Statue roch ganz schön alt und irgendwie auch ziemlich muckig!
Aber um welche Kultur konnte es nur handeln? Zusammen mit Lady Mandy betrachtete ich den
mystischen Fund
und wir überlegten, welche hochentwickelte Kultur vor tausenden von Jahren diese
wissenschaftlich bedeutsame
Statue in Birch House Gardens errichtet haben könnte.
Sir Timmy war natürlich der Ansicht, es könne sich nur um eine
entweder rechts oder links drehende
Joghurtkultur handeln - aber der muß ja auch nicht immer Recht haben...
Also, in Köln da gab es ja früher die Eburonen, die Ubier, die Römer und auch die Franzosen - aber
irgendwie passten
die alle nicht so wirklich zu unserem historischen Fund.
Da fiel Lady Mandy ein, dass sie vor zwei Jahren genau in diesem
Gebüsch mal von einer Biene
gestochen wurde - hmm... Biene? - Ja logisch!!!
Es konnte sich nur um eine Statue der sagenumwobenen Maya handeln!!
Das wir da nicht direkt drauf gekommen sind...
Im Kölner Norden gibt es ja viele stillgelegte Seitenarme des Rheins und irgendwo mußte ja das ganze
aufgestaute Wasser letztendlich auch mal hin.
Da hat man damals wohl mal nicht so richtig aufgepasst
und Schwupp - war die Mayakultur in Köln
untergegangen - natürlich nicht absichtlich - mehr so aus Versehen...
In Anbetracht der Tatsache, dass man uns beide in Zukunft in einem Atemzug mit Entdeckern wie
Howard Carter
oder Ernest Henry Shackleton nennen wird, vergaßen wir völlig unsere Suche nach
dem verschwundenen Karim...
Da ein anständiger Entdecker natürlich auch einen Sponsor und Geldgeber braucht, wandten wir uns
sofort
an unseren Guido, der ja bekanntlich auch unsere Geburtstagsfeiern finanziert.
Unter Berücksichtigung der kulturellen Sensation
die wir entdeckt hatten, sagte uns Guido auch sofort
seine volle Unterstützung zu und stellte uns kostenlos Marions
ausgedienten Kulturbeutel zur Verfügung. So ausgerüstet, machten wir uns auf zu einer Expedition in die lokalen Rabatten, um nach den
Schätzen der Maya zu graben, die sich ja offensichtlich in der Nähe der Statue befinden mußten.
Kaum waren wir einige Zentimeter tief ins Erdreich vorgedrungen, wurde der muckige Geruch nahezu
unerträglich.
Und dann lag er auch schon in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit vor uns, der Schatz
der Maya - in Form
eines vorschriftsmäßig beerdigten Häufchens, mit der Duftnote von Karim!
Mit gekräuselter Nasenschleimhaut diagnostizierten wir, dass diese qualmende Mumie noch nicht
lange tot sein konnte...
Und tatsächlich, wenige Meter hinter der geheimnisvollen Statue hockte Karim im Gebüsch und
putzte sich seinen Auspuff.
Kultur hin oder her, dass wir Karim gefunden hatten war uns dann doch viel wichtiger!
Nach einem kurzen Nasenschubser söggelte der verdauungstechnisch erleichterte Karim unterm
Zaun durch nach Hause
und schlief erst mal zwei Tage durch.
Wo mag der getigerte Mistkäfer nur die die ganze Zeit gewesen sein?
Aber Hauptsache das Freundchen ist jetzt wieder da und hilft uns demnächst,
wenn wir wieder versuchen
den Nikolaus im Garten zu erwischen,
denn dieses Jahr muß es doch endlich mal klappen!
Klick mich an !
Ob's hilft, wenn Ihr uns mal alle feste die Krallen drückt?
Köpfchen und liebe Grüsse:
Eure Lady Cindy

01.12.2004
Ho Ho Ho - hier ist die Lady Mandy!
Wie Ihr sicher alle wißt, ist es schon wieder 5 vor Nikolaus und damit wirklich allerhöchste Zeit
für unsere Vorbereitungen um endlich mal den sagenumwobenen Mützenmann zu treffen.
Nach den doch mehr oder weniger enttäuschenden Versuchen in den vergangenen Jahren,
haben wir beschlossen, dieses Jahr endlich mal Nägel mit Köpfen zu machen.
Denn der Nikolaus kommt ja im Prinzip ganz schön rum und da wird man natürlich schon irgendwann
mal anspruchsvoll mit der Wahl der Landeplätze. Ist ja auch irgendwo verständlich, denn
der
Allerjüngste ist der Nikolaus natürlich auch nicht mehr...
Aus diesem Grund sind wir zu der Einsicht gelangt, daß man die Niko-Landebahn in Birch House
Gardens
in einigen Punkten entscheidend verbessern muß.
Wir haben uns viele Bilder von Flughäfen angesehen
und dabei festgestellt, daß eine angemessene
Landebahnbefeuerung von entscheidender Wichtigkeit zu sein scheint!
Aber wo bekommt man die jetzt so auf die Schnelle her? Tagelang haben wir in unseren Körbchen
gegrübelt, doch dann
ging Lady Cindy plötzlich ein Licht auf - ein Teelicht um genau zu sein...
Diese kleinen Lämpchen waren genau das, was wir für unsere Befeuerung brauchten!
Also haben wir klammheimlich immer wieder Teelichter vom Tisch gemopst und dann pfeilschnell in
Karims Balkonkiste gebunkert.
Da Guido und Marion momentan eh mehr dem Glühwein als dem Tee
zusprechen, kann das eigentlich keinem aufgefallen sein...
Auch die Personalstruktur unseres Flughafens erschien uns bei näherer Betrachtung stark
verbesserungswürdig.
Wir waren letztendlich, trotz der Verstärkung durch unseren Kistenkater Karim,
hoffnungslos unterbesetzt!
Aber zum Glück haben wir ja im Garten viele gute Freunde, auf die man
sich prima verlassen kann:
Unser Igel Churchill hat sich sofort bereiterklärt, uns zu unterstützen, auch wenn er im Winter
irgendwie andauernd müde ist.
Dabei ist es wirklich bemerkenswert, wie gut ihm doch das kleine
"Follow me"- Schildchen auf dem Rücken steht - totchic!
Auch Eichhörnchen Ruby übernimmt freundlicherweise eine verantwortungsvolle Funktion:
Die des Vorfeldeinweisers!
Somit war unser Team komplett, aber die neuen Mitarbeiter mußten natürlich noch offiziell in unser
Nikolaus-Empfangskomitee
aufgenommen werden. Dazu ist es allerdings unumgänglich, zuvor den
heiligen Mäusepupschwur zu sprechen!
Schnell arrangierten wir für Churchill und Ruby eine feierliche Zeremonie unter dem
Gartenkronleuchter, damit die
beiden dort in entsprechendem Ambiente ihren Mäusepupseid ablegen
konnten.
Frisch geputzt und voller Stolz sprachen Churchill und Ruby uns wenig später mit erhobener
Pfote nach:
Der Püpse-Schwur, darauf kannst du pochen,
hält viele hunderttausend Wochen.
Der Püpse-Schwur, so wird gesprochen,
ist stärker als ein Mammutknochen.
Der Püpse-Schwur, das ist versprochen,
wird nie von einem Mäusepups gebrochen.

Dieses ergreifende Ereignis mußte natürlich auch gefeiert werden und so genehmigten wir uns alle
erst mal
einen großen Schluck aus der Vogeltränke - Skoal!
Doch es galt keine Zeit zu verlieren, denn es gab noch soviel zu tun:
Unzählige Teelichter mußten säuberlichst auf der Wiese ausgerichtet, die Beobachtungsposten
zugewiesen
und der Dienstplan aufgestellt werden. Währenddessen hörten wir uns aufmerksam die
Geräusche aller vorbei
fliegenden Flugzeuge an, um in der entscheidenden Nacht den anfliegenden
Nikolaus sofort am Rentierantrieb
erlauschen zu können. Jetzt wollen wir nur mal hoffen, daß unsere
Landebahn nicht zu kurz ist, sonst müssen
wir nächstes Jahr leider unsere Nachbarn enteignen!
Tja, watt mutt - datt mutt, wie der Hamburger in solchen Fällen gern sagt...
Erstaunlicherweise hat jetzt auch Karim sein Interesse am Spekulieren entdeckt, denn immer wenn
Lady Cindy und ich
die Startrampe hochflitzen um in der Küche schnell einen leckeren Spekulatius zu
verpinseln, ist er plötzlich auch da und
spekuliert freudestrahlend mit!
Wirklich ein sehr beliebtes Geschäft, dieses Spekulieren...
Aber irgendwie ist das ja auch viel schöner als wenn er, wie letztes Jahr, einsam auf unserer
Balkonbank in der
Kälte liegt, denn Weihnachten ist ja ein Fest der Freude und da sollen dann auch
wirklich alle in unserem Haus Freude haben.
Tja - unser Birch House ist sozusagen ein regelrechtes Freudenhaus...
Klick mich an !
Aber auch Euch allen wünschen wir ein
wunderschönes Weihnachtsfest voller Freude!
Merry Christmas, Eure Lady Mandy

01.01.2005
Happy New Year - hier ist die Lady Cindy!
Es ist einfach nicht zu fassen, wie schnell immer dieses Weihnachten vorbei ist.
Da hat man sich gerade mal so richtig gemütlich gemacht und schon fliegen einem wieder die
schrecklichen Silvesterraketen um den Schnäuzer...
Sogar mit unserer Landebahnbefeuerung gab's tatsächlich nur Ärger:
Dummerweise war es in der alles entscheidenden Nacht ziemlich windig und fast alle unsere mühselig
ausgerichteten Teelichter wurden einfach so von diesem blöden Wind ausgepustet!
Aber nächstes Mal werden wir auch dieses Problem in den Griff bekommen - großes
Mäusepups-Ehrenwort!
Wie Ihr aber bestimmt wisst, kommt der Nikolaus ja auch schon mal gerne
ersatzweise durch den Kamin
ins Wohnzimmer geflutscht. Während wir also draußen in der windigen
Nacht, voller Sorge um unsere Teelichter
geflitzt sind, muss der Mützenmann wohl ganz elegant durch
unseren neuen Kamin in Haus gerodelt sein...
Jedenfalls lagen wieder tolle Geschenke und köstliche Leckerchen neben unseren Näpfchen, als wir
zurück
ins Haus gekommen sind!
Nur gut, dass unser Guido den Kamin noch pünktlich zu Weihnachten fertig bekommen hat...
So - an dieser Stelle möchte ich nun das Wort an Sir Timmy abgeben, denn es ist ihm ein Bedürfnis,
mal einige wirklich ernste Dinge zum Jahreswechsel anzusprechen:
Die Neujahresansprache von Sir Timmy - zur Lage der Katzion:

Cheers - meine lieben Mitkatzen und Mitmenschen.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, zum neuen Jahr einige nachdenkliche Worte an die deutsche
Katzion zu richten.
Gerade in dieser besinnlichen Zeit ist so oft vom Begriff "Menschlichkeit" die Rede.
Andererseits heißt es gerne schon mal: Du benimmst Dich wie ein Tier!
Bitte lassen Sie mich an dieser Stelle einiges ausführen.
Das Weihnachtsfest wird dieses Jahr überschattet von einer der größten Flutkatastrophen der Neuzeit.
Über 120.000 Menschen und unzählige Tiere starben!
Davon unbeeindruckt, finden sich unter den glücklichen Überlebenden deutsche Urlauber die den Nerv
haben,
sich im Fernsehen ernsthaft darüber zu beschweren, dass niemand den ganzen Unrat von den
Stränden wegräumt.
Man versaue ihnen noch den ganzen Urlaub...
Ist sie das - die berühmte Menschlichkeit?

Gestatten sie mir nun einen kurzen Blick auf unsere grossen Verwandten:
Das Leittier eines wilden Löwenrudels frisst immer zuerst an der gerissenen Beute - aber es lässt
immer genügend
Fleisch übrig, damit sich auch die rangniederen Tiere des Rudels noch sattfressen
können!
Denn der Löwe versteht, dass er ohne sein Rudel schutzlos ist.

Im Gegensatz dazu folgende Schlagzeile:
"Der Karstadt-Konzern streicht 10.000 Stellen - die Börse nimmt das Signal mit Zufriedenheit auf..."

Das neue Jahr wird für viele Menschen und deren Tiere kein einfaches werden, denn vieles
in unserem Lande ist so, wie wir es jetzt erleben, nicht in Ordnung - aber von Menschenhand so
gesteuert.
Lassen Sie mich an dieser Stelle einige treffende Worte von Dr. Heiner Geißler wiedergeben:

Wo bleibt Euer Aufschrei?
Nicht das Gespenst des Kommunismus, vielmehr die Angst geht um in Europa gepaart mit Wut,
Abscheu und tiefem Misstrauen gegenüber den politischen, ökonomischen und wissenschaftlichen
Eliten, die ähnlich den Verantwortlichen in der Zeit des Übergangs vom Feudalismus in die
Industriegesellschaft offensichtlich unfähig sind, die unausweichliche Globalisierung der Ökonomie
human zu gestalten.
Unter Berufung auf angebliche Gesetze des Marktes reden sie vielmehr einer anarchischen
Wirtschaftsordnung, die über Leichen geht, das Wort.
100 Millionen von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen in Europa und den USA und 3 Milliarden Arme,
die zusammen ein geringeres Einkommen haben als die 400 reichsten Familien der Erde, klagen an:
die Adepten einer Shareholder Value Ökonomie, die keine Werte kennt jenseits von Angebot und
Nachfrage, Spekulanten begünstigt und langfristige Investoren behindert.
Sie klagen an: die Staatsmänner der westlichen Welt, die sich von den multinationalen Konzernen
erpressen und gegeneinander ausspielen lassen.
Sie klagen an: ein Meinungskartell von Ökonomieprofessoren und Publizisten, die meinen, die
menschliche Gesellschaft müsse funktionieren wie DaimlerChrysler, und die sich beharrlich weigern,
anzuerkennen, dass der Markt geordnet werden muss, auch global Regeln einzuhalten sind und
Lohndumping die Qualität der Arbeit und der Produkte zerstört.
Die Arbeiter in den Industriestaaten und ihre Gewerkschaften, die angesichts der
Massenarbeitslosigkeit mit dem Rücken an der Wand stehen, fühlen sich anonymen Mächten
ausgeliefert, die von Menschen beherrscht werden, deren Gier nach Geld ihre Hirne zerfrisst.
Die Menschen leben und arbeiten in einer globalisierten Ökonomie, die eine Welt der Anarchie ist ohne
Regeln, ohne Gesetze, ohne soziale Übereinkünfte, eine Welt, in der Unternehmen, Großbanken und
der ganze "private Sektor" unreguliert agieren können. Die globalisierte Ökonomie ist auch eine Welt,
in der Kriminelle und Drogendealer frei und ungebunden arbeiten und Terroristen Teilhaber an einer
gigantischen Finanzindustrie sind und so ihre mörderischen Anschläge finanzieren.
Wo bleibt der Aufschrei gegen ein Wirtschaftssystem, in dem große Konzerne gesunde kleinere
Firmen mit Inventar und Menschen aufkaufen, als wären es Sklavenschiffe aus dem 18. Jahrhundert,
sie dann zum Zwecke der Marktbereinigung oder zur Steigerung der Kapitalrendite und des
Börsenwertes dichtmachen und damit die wirtschaftliche Existenz von Tausenden mitsamt ihren
Familien vernichten?
Den Menschen zeigt sich die hässliche Fratze eines unsittlichen und auch ökonomisch falschen
Kapitalismus, wenn der Börsenwert und die Managergehälter an den Aktienkurs gekoppelt umso höher
steigen, je mehr Menschen wegrationalisiert werden. Der gerechte, aber hilflose Zorn der
Lohnempfänger richtet sich gegen die schamlose Bereicherung von Managern, deren "Verdienst", wie
sogar die FAZ schreibt, darin besteht, dass sie durch schwere Fehler Milliarden von Anlagevermögen
vernichtet und Arbeitsplätze zerstört haben.
Verzweifelte Menschen wählen radikale Parteien, weil es keine Opposition mehr gibt und sie sich mit
einer Großen Koalition konfrontiert sehen, die offensichtlich die Republik mit einem Metzgerladen
verwechselt, in dem so tief ins soziale Fleisch geschnitten wird, dass das Blut nur so spritzt.
Die Kommunisten wollten den Konflikt lösen, indem sie das Kapital eliminierten und die Kapitaleigner
liquidierten. Bekanntlich sind sie daran gescheitert. Heute eliminiert das Kapital die Arbeit.
Der Kapitalismus liegt derzeit genauso falsch wie einst der Kommunismus.

Liebe Mitkatzen und Mitmenschen, wer meine Geschichte kennt der weiß, dass ich aus schrecklichen
Verhältnissen
komme. Ich wurde als Streuner mit einem gebrochenen Bein auf Malta gefunden und
zum Glück gerettet.
Das ist schon lange her, aber nicht vergessen - auch wenn es mir heute
ausgezeichnet geht.
Ausgezeichnet geht es mir aber nur, weil mein Personal Arbeit hat und somit Geld
für mich und
die anderen Mäusepüpse verdienen kann.
Ich wünsche mir sehr, dass dies so bleibt und das Gleiche wünsche ich auch Euch allen.
Deshalb appelliere ich hiermit an alle Menschen, sich doch ein wenig öfter an ihre tierischen
Instinkte zu erinnern!
Mögen wir leben um gut zu lernen
und lernen gut zu leben...
Klick mich an !
Sincerely yours and a Happy New Year:

Sir Timmy

Was vorher geschah! Was vorher geschah...
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