01.12.2006
HoHoHo - hier ist die Lady Mandy!

Jetzt ist sie endlich wieder da, die gemütlich kuschelige Adventszeit in der wir Katzen die wohlige
Wärme von Heizkörpern geniessen,
uns im Duft von Vanillekerzen die Bäuche kraulen lassen, oder
uns einfach nur mal behaglich in die Körbchen muppeln können.
Zu gerne hätten wir auch unserem Dicken gezeigt, wie schön die Weihnachtszeit ist, wenn man sie im
trockenen und warmen Haus verbringt und
mit einem Spekulatius im Schnäuzchen, die Vögelchen im
Garten durchs Fenster beobachten kann.
Doch leider hat es das Schicksal nicht so gewollt und nun
müssen wir uns mit dem Gedanken trösten, dass der freundliche Dicke wenigstens in
diesem Jahr
immer ein sattes Bäuchlein und menschliche Zuneigung hatte. So schlimm wir das alle finden und so
entäuscht wir über diesen Rückschlag sind,
so haben wir doch wenigstens die Gewissheit, dass es für
den Dicken selbst, für Karim, für alle Katzen in Birch House Gardens und auch für mich besser so ist,
wie es jetzt leider gekommen ist.
Doch zum Glück passiert in Birch House nicht nur Schlimmes, sondern es gibt auch wirklich sehr
schöne Neuigkeiten:
Wir haben bisher absichtlich noch nichts davon erzählt, weil wir uns nicht sicher waren, ob es denn
tatsächlich dabei bleiben wird. Aber jetzt ist der richtige
Zeitpunkt gekommen und ich finde, es gibt
keinen besseren als die Weihnachtszeit.
Wie ihr ja alle wisst, war dieses Jahr kein wirklich Einfaches für uns
Mäusepüpse. Lady Cindy,
Pups-Mum Susi und Sir Timmy haben uns in den ersten Monaten des Jahres 2006 verlassen und
unsere kleine, heile Welt geriet
völlig aus den Fugen. Auch ich erkrankte sehr ernsthaft und unser
Personal war mehrmals kurz davor, alle Hoffnung auf ein glückliches Ende
meiner Erkrankung zu
verlieren. Doch dann ging es endlich wieder aufwärts und ich wurde ganz langsam wieder gesund und
dabei sogar auch deutlich schlanker!
Während mein guter Kater-Kumpel Karim mir über die schlimmste Zeit hinweg half, geschah, so ganz
im Verborgenen, ein richtiges Weihnachtswunder - allerdings mitten im Sommer!
Der Name "Arctic Fire" beruht ja auf einer kleinen Erzählung, die von Anfang an auf unserer Seite zu
finden war und die besagt, dass für jedes geliebte Tier,
dass zur Regenbogenbrücke geht, der
Nordstern ein heimatloses Tier zu dessen trauernden Besitzern führt -
und ganz genau so ist es dann tatsächlich auch gekommen...
Jetzt wisst ihr ja bereits, dass uns mit dem Regenbogen-Dicken schon ein Kater zugelaufen ist, also
stünden so rein rechnerisch ja noch zwei Katzendamen aus...
Seht ihr, und daher ist es mir eine besonders grosse Freude, euch heute endlich "Die Kleine" und
"
Die Rote" vorstellen zu dürfen! Zwei wunderschöne Katzenmädchen, die die letzten Monate ausgiebig
dazu genuzt haben, sich in unsere Herzen zu schnurren. Lange waren wir uns unsicher, ob die beiden
Damen nicht doch
jemandem gehören und nur mehr oder weniger zufällig bei uns vorbeigekommen
sind. Aus diesem Grunde haben wir ihnen auch bisher noch keine richtigen Namen gegeben,
doch es
sieht mit jedem Tag mehr danach aus, als würden sie bei uns bleiben und sich bestens einleben.
Wir sind alle sehr froh, dass die einst traurig in den Keller gestellten
Körbchen und Näpfchen wieder zu
neuem Leben erwacht sind und ihren Dienst am Mäusepups endlich wieder aufnehmen konnten.
Besonders erstaunlich ist dabei, dass "Die Kleine" in ihrem Wesen sehr grosse Ähnlichkeit zu unserer
geliebten Susi aufweist, während "Die Rote" etwas mehr von einem
kleinen Rabauken hat, der sich
gerne die Tage im Freien um die Ohren schlägt. Wenn es jedoch abends kalt und dunkel wird, sind sie
auf jeden Fall beide rechtzeitig zur Stelle,
um pünktlich und satt in die Kuschelkörbchen zu kommen.
Ich finde, dass ist doch Grund genug, sich trotz allem ganz besonders auf Weihnachten zu freuen,
denn jetzt gibt es wieder
zwei Kätzchem mehr, die nicht draussen frieren und hungern müssen,
sondern sich gemütlich im Warmen beschmusen lassen um dann satt und zufrieden einzuschlafen.
Natürlich ist noch nicht ganz klar, wie wir die zwei Neupüpse in Bezug auf unsere Pläne den Nikolaus zu
treffen, zukünftig am besten einsetzen können, denn wir müssen ja
erst mal genauestens ausloten, für
welchen Einsatzzweck sie besonders geeignet sind. Deshalb haben Karim und ich auch beschlossen,
dem Nikolaus dieses Jahr mal seine Ruhe
zu gönnen und unseren Neuzugängen erst mal die Zeit zu
geben, sich mit dem Weihnachtsfest so an und für sich anzufreunden. Denn da gibt es ja bekanntlich
so einiges,
was ein richtiger Mäusepups alles können muss: Christbaumkugelstubsen, Spekulieren,
Geschenkband fangen, in den Weihnachtsbaum springen usw...
Doch wir haben durchaus berechtigte Hoffnung, dass uns schon im nächsten Jahr zwei grossartige
Nachwuchstalente in diesen Disziplinen erfolgreich unter die Pfoten greifen können.
Selbstverständlich
sind wir jetzt alle schon ganz schön neugierig, was wir denn denn Schönes geschenkt bekommen und
vor allem, was es für uns Püpse zu futtern geben wird!
Aber ich bin mir völlig sicher, dass Marion und
Guido uns auch dieses Jahr wieder mit einem kulinarischen Festnäpfchen überraschen werden, an dem
kein Püpschen
gelangweilt vorbeipfoteln kann.
Und wenn dann in wenigen Tagen wieder die Fenster von Birch House feierlich erleuchtet sind und in
einer kalten, klaren Nacht die Sterne am Himmel leuchten,
dann werden wir alle auf der Fensterbank
sitzen und in den Nachthimmel schauen, denn dort leuchten als vier kleine Sterne:
Lady Cindy, Pups-Mum Susi, Sir Timmy und unser Dicker!
Und falls wir auch den Nordstern sehen können, dann hoffen wir, dass sich
gerade wieder ein kleines Katerchen auf den Weg zu uns macht.
Obwohl ja vielleicht alles nur ein Zufall war?
Aber vielleicht ja auch nicht...
Klick mich an !
Wir wünschen Euch allen ein
wunderschönes, kuscheliges Weihnachtsfest!
Merry Christmas, Eure Lady Mandy

01.01.2007
Prost Neujahr - hier ist der Karim!

Wieder mal stehen wir vor einem neuen Jahr und ich vor der schwierigen Aufgabe, zum ersten Mal für
den
grossartigen Sir Timmy, die Neujahresansprache halten zu müssen. Ich hoffe, dass es mir auf
diesem Wege
halbwegs gelingt, das Andenken an einen vorbildlichen Kater hochzuhalten, der uns allen
schrecklich fehlt.
Doch zunächst möchte ich mich bei Euch bedanken. Bedanken für viele Freundschaften die uns auch in
dunklen
Zeiten getragen und nicht alleine gelassen haben. Auch ist es mir ein Bedürfnis, euch allen ein
glückliches, neues Jahr
zu wünschen. Mögen die, die kränkeln genesen und die Gesunden unter Euch
es noch ganz, ganz lange bleiben!
An dieser Stelle darf ich auch feierlich den Gewinner unseres Adventskalenderpuzzles bekannt geben:
Das "Kunterbunte Katzenbuch" von Renate Blaes geht, wie schon im Vorjahr, an: ... 'Die Fellbande'!
Herzlichen Glückwunsch von uns allen!
Nun, wie bereits angekündigt, meine 1. Neujahrsansprache zur Lage der Katzion:
Ahem... Liebe Katzen, geschätzte Kater,
nach Jahren voller Sorge um die Arbeitsplätze Eurer Dosis, und damit um den Pegelstand in Euren
Näpfchen,
soll er ja nun endlich da sein: Der Aufschwung. Doch Viele fragen sich berechtigter Weise
jetzt: Ja, wo schwingt er denn?
Unsere Politiker antworten dann gerne, dass der Export brummt, der
Binnenmarkt anspringt und die Konzerne Rekordgewinne
bei steigender Auftragslage einfahren. Sogar
die Ladenschlusszeiten hat man gelockert, um den Bürgern Konsumanreize zu bieten.
Nun, an dieser Stelle möchte ich mal kurz einhaken: Wer ist hier eigentlich Deutschland? Die Konzerne?
Der Markt? Die Börse?
Was ist mit dem Volk? Wie weit sich unsere Politiker inzwischen geistig vom Volk
abgekoppelt haben, zeigt doch am einfachsten die
Diskussion um die Änderung der Ladenschlusszeiten:
Liebe Frau Merkel, sie haben da irgendwie was falsch verstanden:
Den Menschen fehlt nicht die Zeit zum Einkaufen, den Menschen fehlt das Geld!!!
Obwohl, machen sie doch einfach mal folgendes Experiment: Besuchen sie im neuen Jahr mal wieder
ihre Hausbank, um dort völlig entspannt folgenden Text vorzutragen:
"Ich hätte gerne einen Kredit über 20.000 Euro, ich möchte nämlich endlich mal so richtig was sparen!"
Der Frage ihres Bankers nach vorhandenen Sicherheiten, kontern sie dann ganz gelassen mit:
"Selbstverständlich - ich bin mir absolut sicher, dass ich das Geld brauche!"
Dieser Banktermin wird voraussichtlich nicht allzu lange dauern...
Nachdem man ihnen auch gesundheitlich
alles Gute im neuen Jahr gewünscht hat, wird man sie wohl
freundlich, aber doch sehr bestimmt, der Räumlichkeiten verweisen.
Komisch eigentlich, unsere Politiker machen das seit Jahrzehnten so - bei denen klappt das!!
Das Schlimme daran ist, die glauben wirklich was gespart zu haben! Wie kann so was möglich sein -
haben unsere Politiker
etwa nichts vernünftiges gelernt? Sind sie mit ihren Jobs eventuell doch
irgendwie etwas überfordert?
Stellen wir uns doch mal vor, sie müssten beruflich, sagen wir mal, nach England fliegen - kann ja mal
vorkommen.
Da sitzen sie also artig auf ihrem Platz und fummeln so am Sicherheitsgurt rum, während
die Maschine noch auf dem Vorfeld steht.
Dann plötzlich folgende Durchsage:
Krrrrks!! "Juten Morgen meine Damen und Herren, ich freue mich, sie im Namen der Pups-Air an Bord
unserer Boeing 737-800
bejrüssen zu dürfen! Mein Name ist Ulla Schmidt und ich bin heute ihre Pilotin.
Kurz zu meiner Person: Ich bin jelernte
Sonderschullehrerin und wenn ich hier vorne erst mal herausjefunden habe wie man diese blöde Parkbremse löst, dann kann es auch schon fast losjehen.
Unsere Fluchdauer berträcht vorraussichtlich... usw."
Würden sie jetzt voller Vertrauen in die Fähigkeiten dieser Aachener-Printe ruhig sitzen bleiben, oder
doch lieber das Cockpit stürmen um ihr Leben zu retten???
Verstehen sie mich jetzt bitte nicht falsch, Lehrer ist ein wichtiger und achtbarer Beruf, aber ist er auch
eine ausreichende Qualifikation
um unser Land zu steuern? Ich sehe, sie sitzen noch ruhig auf ihrem
Platz, obwohl in unserem aktuellen Bundestag u.A. 76 Lehrer
und 15 Sozialarbeiter/Pädagogen das
Steuer in ihren feuchten Händchen halten...
Da darf sich doch niemand wundern, wenn dieser Expertenrunde nicht mehr einfällt, als regelmässige
Steuererhöhungen.
Denn Geld kann man doch schließlich immer gut gebrauchen-oder?
Falls sie sich jetzt fragen sollten, was die denn mit all dem vielen Geld so machen?
Tja... das ist jetzt so ne Sache:
In erster Linie bezahlen sie damit die Zinsen für das, was sie in den
letzten Jahren so gespart haben! (siehe oben)
Dann müssen ja auch noch all die Abgeordneten und
Beamten mit grosszügigen Pensionen versorgt werden.
Richtig - genau die, die absolut nichts in die
Rentenkasse einzahlen, sich aber zum Ausgleich um so reichhaltiger aus ihr bedienen.
Daher wohl auch die doch extrem zögerliche Umsetzung der Diäten Reform - wer pinkelt sich schon
ans eigene Bein...
Weiterhin sollte man sich auch nicht darüber wundern, dass abgepitschte Wirtschaftslobbyisten mit
diesem naiven "Kompetenzteam"
nach Belieben Schlitten fahren - und das nicht nur im Winter!
Möglicherweise haben wir in Deutschland ja eine Pisa-Problematik, wo es niemand vermutet hätte...
Es tut mir ja leid, liebe Lehrer und sonstige Staatsdiener - aber da müsst ihr jetzt halt mal durch!
Wir Rentenkassenbeitragszahler müssen es ja schließlich auch.
Und was bleibt so über, vom alten Jahr?
Wir dürfen wieder mit Freude und Begeisterung unsere Fahne erheben - ohne nationalistischen
Patriotismus und ohne die ewigen
Beschimpfungen und Mahnungen. Eigentlich nicht viel, oder vielleicht
doch? Denn immerhin brauchte es über 60 Jahre dafür.
Ein Verdienst, den sich allerdings kein Politiker
an die Brust heften kann - sondern Klinsmanns Jungs und letztendlich doch wir alle.
Also wollen wir mal lieber nicht zu düster in die Zukunft sehen, denn nach all den Skandalen um
Mannensmänner, Siemens und
VW-Vorstände scheint es in der Wirtschaft einen keimenden Trend zur
neuen Aufrichtigkeit zu geben.
Ob dieses zarte Pflänzchen jedoch irgendwann auch blüht, bleibt wohl
noch abzuwarten.
Liebe Mitkatzen und Mitkater,
eines ist sicher: Nein, nicht die Rente, sondern die Erkenntnis,
dass man den Kopf nicht hängen lassen sollte, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
Deshalb gilt auch weiterhin: Augen auf und durch - es kann nur besser werden!
Ich wünsche Euch von Herzen, dass auch im neuen Jahr Eure Näpfchen prall gefüllt und auch Euer
Streu regelmässig gewechselt wird.
Klick mich an !
Sincerely yours and a Happy New Year:
Euer Kistenkater Karim

01.02.2007
Huhu - hier ist die Lady Mandy!
Uijuijui, was war das windig - oder?
Irgendwie ist unser Wetter doch ganz schön durcheinander!
Erst fällt der Herbst in den Januar und dann fällt der Winter auf einen Freitag - glaub ich...
Bei uns war es jedenfalls so windig, dass selbst mein mutiger Katerkumpel Karim sich nicht mehr in
den Garten traute und es vorzog, sich den Orkan
vom sicheren Fensterbrett aus anzusehen. Eine
durchweg schlaue Entscheidung, denn laut einem schwedischen Möbelhaus ist ja am 13. Januar Knut!
An diesem Tag wird in Schweden traditionell der Schmuck von den Weihnachtsbäumen entfernt und
anschließend werden dann die Bäume aus der Wohnung befördert.
Wir wussten allerdings bisher nicht,
dass dann in Deutschland am 19. Januar auch die Tannen aus den Gärten entfernt werden.
Garten-Knut sozusagen...
Während sich unsere riesige Birke noch geschmeidig und elastisch im Sturm bog, mussten Karim und
ich mit grossen Augen zusehen, wie sich eine unserer grossen Tannen
immer mehr auf das
Nachbargrundstück neigte. Irgendwann gab es dann kein Halten mehr und Guido grummelte nur noch:
"Baum fällt!" dann kippte die 8 Meter Tanne mit samt
ihrer Wurzel vollständig um und legte sich mit
einem lauten Rumms auf der nachbarlichen Kinderschaukel zur letzten Ruhe.
Am nächsten Tag bin ich natürlich sofort mit Karim in den Garten gewetzt um mir den Flurschaden aus
der Nähe anzusehen, aber für die schöne Tanne kam wohl jede Hilfe zu spät.
Wenig später erschien
auch schon Guido mit der Kettensäge auf der Wiese und zersäbelte die arme Tanne unter ohren-
betäubendem Lärm in handliche Stücke.
Bei all dem fürchterlichen Krach flüchteten Karim und ich
schnell zurück zur Terassentür, wo es zu einem unerwarteten Gedränge kam, weil nämlich schon
wieder
mal der Karneval vor der Tür stand und der geht ja bekanntlich nicht eher wieder weg, bis man
ihn reinlässt...
Schon bald werden also wieder massenweise Leute in unsere Stadt strömen und sich teils kopf-
schüttelnd, teils mitgerissen in die fünfte
Jahreszeit stürzen. Wobei Köln ja eigentlich auch als Hochburg
der Kultur und der Künste gilt!
Neben den allgemein bekannten Kunstformen wie Impressionismus,
Surrealismus oder Expressionismus gibt es in Köln aber
noch eine weithin unbekannte Kunstform:
Den Köbismus!
Jetzt werden sie eventuell fragen: "Was soll das denn sein?"
Ja - das ist jetzt schon wieder so ne Sache...
Als Köbismus bezeichnet man prinzipiell die hohe Kunst des Bierausschankes! In Köln ist ja
erwiesenermaßen noch keiner verdurstet und das liegt nicht zuletzt an den reichlich vorhandenen
Kölner Brauhäusern!
Denn nur dort finden wir die zentrale Figur des Köbismus: Den Köbes.
Der Köbes würde, so rein vom Berufsbild her, in Zonen ausserhalb des Rheinischen Kapitalismus,
voreilig als Kellner bezeichnet.
Doch Vorsicht, der Köbes darf und macht Sachen, die jeden
handelsüblichen Kellner sofort seinen Job kosten würden:
Stellen wir uns also mal vor, sie besuchen dürstend oder auch nur neugierig eines der urigen und
solide eingerichteten Kölner Brauhäuser.
Mit ihrem Erscheinen unterstellt der in der Regel
blaugewandete Köbes ungefragt, dass sie Durst auf Kölsch haben - weshalb sonst wären sie
ins
Brauhaus gekommen... Sobald sie sich in einer hübschen Ecke an einen Tisch gesetzt haben,
unterwerfen sie sich den ungeschriebenen
Gesetzten des Köbismus - und das kann böse enden - muss
es aber nicht!
Sie sitzen also gerade mal so da rum, schon kommt der Köbes mit einem Kranz frisch
gezapftem Kölsch vorbei, um sie nach ihrem Wunsch zu fragen.
Machen sie jetzt bitte keinen Fehler!
Die einzig richtige Antwort ihrerseits ist:
"Ein Kölsch bitte!" - oder für Fortgeschrittene: "Dunn mer ens e Kölsch!"
Diesen Wunsch wird ihnen der Köbes auf der Stelle mit routinierter Freundlichkeit erfüllen und - Zack -
steht auch schon ein lecker Kölsch vor ihnen auf dem Tisch.
Ja dann, erst mal: Prost!
Falsche Antworten sind in dieser entscheidenden Kennenlernphase tunlichst zu vermeiden, denn sie
provozieren den Köbes leider schlagartig zu unfeinen Sticheleien:
"Ein Glas Wasser bitte." zieht meistens folgende Bemerkung nach sich:
"Stück Seif un e Handtuch dobei?" (Ein Stück Seife und ein Handtuch dazu?)
"Einen schwarzen Tee bitte." wird gerne beantwortet mit:
"Jung - datt is he kein Mütterjenesungswerk!" (Mein Herr - wir sind hier nicht im Müttergenesungswerk!)
Sobald sie also diese erste Klippe erfolgreich umschifft haben, läuft die Sache für sie von nun an wie
geschmiert.
Kaum das sich ihr Glas zu leeren neigt, kommt der Köbes wieder kurz vorbei und ersetzt
es durch ein Volles!
Dabei hält er es für unnötige Zeitverschwendung, sie zu fragen, ob sie das
überhaupt wollen! Also, wie schon gesagt: Prost!
Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis sie entweder das Wasser nicht mehr halten können, oder
unter Verlust der Muttersprache leise unter den Tisch rutschen...
Um einem solch unvorteilhaften Schicksal zu entgehen empfiehlt es sich, zwischendurch auch etwas
feste Nahrung zu sich zu nehmen.
Dazu ordern sie einfach beim nächsten Glaswechsel die 'Fooderkaat'
(Speisekarte). Ansonsten, sie wissen schon: Prost!
In der Fooderkaat finden sie dann eine Auswahl deftiger und einfacher Gerichte nach Kölner Art, um
das Bier in ihrem Bauch ein wenig einzudicken.
Allerdings lauern auch in der Fooderkaat für den
nichtsahnenden Immi (Zugereisten) üble Fallen:
Viele Brauhausbesucher fühlen sich von dem dort angepriesenen 'Halven Hahn', in Erwartung eines
preiswerten halben Hähnchens, zur voreiligen Bestellung verleitet!
Die Enttäuschung ist diesen Leuten
überdeutlich ins Gesicht geschrieben, wenn der Köbes das Essen - und natürlich auch ein frisches
Kölsch - an den Tisch bringt.
Auf dem Teller findet sich ein Röggelchen (Roggenbrötchen), Butter, Senf
und eine Scheibe mittelalter Gouda - wenn's gut geht, ist auch noch ein Gürkchen dabei!
Na dann: Prost!
Frechheit - Betrug, werden sie wohlmöglich denken, doch das geht schon so in Ordnung! Wie es jetzt
dazu kam, ist allerdings heute nicht mehr genau nachzuvollziehen und mittlerweile
von verschiedenen
Anekdoten umrankt. Eine immerhin sehr glaubhafte, ist aber die folgende:
Normalerweise werden Röggelchen immer als Zwillingspaar gebacken und auch so in den Brauhäusern
als 'Röggelcher met Kies' (Roggenbrötchen mit Käse) angeboten.
Irgendwann vor sehr vielen Jahren muss wohl eine figurbewusste Kölnerin den Köbes gefragt haben,
ob er ihr netterweise nur einen Brötchenzwilling mit Käse bringen würde.
Sie wird wohl in etwa gesagt haben: "Köbes - kann ich auch einen Halben bekommen?"
Das hört sich dann auf Kölsch so an: "Köbes - kann ich och ene Halven hann?"
Sehn'se, nun ist der scheinbar weite Weg zum 'Halven Hahn' schon fast geschafft - ging doch und hat
auch gar nicht weh getan!
Nachdem sie sich also das trockene Käsebrötchen reingedrängelt haben, ist es auch schon wieder da:
Dieses widerwärtige, kratzige, krümelige Gefühl im Hals...
Das ist aber auch kein wirkliches Problem, denn dafür haben wir ja den Köbes! Und der meint:
"Dunn noch ene drinke Jung - Prost!"
Je nachdem wieviel Zeit sie gerade haben, können sie dieses Spielchen jetzt stundenlang so fortsetzen,
aber die Meisten von uns müssen ja doch irgendwann mal nach Hause.
Jetzt drängt sich natürlich die
Frage auf, wie man diesen Umstand dem Köbes möglichst schonend beibringen kann?
Wenn sie jetzt
nur hilflos mit den Armen in der Luft rumrudern, versteht der Köbes das eventuell noch als:
"Eine Runde für alle!"
Am besten, sie legen ganz einfach den Bierdeckel auf ihr Kölschglas und der
Mann in Blau hat gnädig ein Einsehen - er meint es doch nur gut!
Passen sie also besser immer gut auf ihren Biedeckel auf, wenn sie mal nach Köln kommen sollten!
Zum Glück haben wir Mäusepüpse ja mit solchen Problemen nix am Hütchen, aber ich finde man sollte
die Menschen, die Köln
zur Karnevalszeit besuchen möchten, schon warnen - obwohl, wenn ihr wollt,
stürzt euch ins Getümmel und macht Euch keine Sorgen,
denn natürlich gilt auch dieses Jahr:
Et hätt noch immer jotjejange...
Klick mich an !
3x Kölle Alaaf!!
Eure Lady Mandy

01.03.2007
Juten Tach - ich bin's, der Karim!
Mein liebes Lottchen - endlich ist dieser Karneval vorbei!
Ist ja schon peinlich irgendwie: An allen Büschen standen wieder diese abgefüllten Jecken und hielten
sich schwankend am eigenen Pimmel fest...
Ich drösel doch auch nicht jedem fremden Kater einfach mal so ins Revier rein! Aber so ist das nun
mal - hat man einen Bus(c)h, hat man auch schon Ärger.
Millionen Amerikaner sehen das ja
mittlerweile genauso...
Zum Glück kommt unser lokales Karnevalszügelchen aber nicht an Birch House vorbei, somit blieben
wir auch von weiteren Kollateralschäden verschont.
Überhaupt ist es schon sehr günstig, dass Birch
House in einer ruhigen Sackgasse gelegen ist, denn dadurch können wir Kater unsere Streifzüge auch
gefahrlos auf die Gärten der anderen Strassenseite ausdehnen. Nur Lady Mandy mag es nicht, wenn
sie vor dem Haus umherschnuffelt, dass dann
die Kinder von der anderen Straßenseite sofort zur
Stelle sind, um das schöne Kätzchen streicheln zu wollen. Wieselflink flüchtet sie jedes Mal vor der
herranstürmenden Kinderschar unterm Zaun durch in den sicheren Garten. Die so zäunlings
eingebremsten Kindelein schoben zusehends Frust,
weil es ihnen einfach nie gelang, die Pelzdame des
Hauses zu streicheln. Eines Tages suchte sogar schon die Mutter der streichelwütigen Bande um Rat
bei Guido nach, der daraufhin empfahl, sich im nahegelegenen Tierheim nach eigenen Katzen für den
tierlieben Nachwuchs umzusehen. Dieser Vorschlag
muss wohl auf fruchtbaren Boden gefallen sein,
denn als ich vor wenigen Wochen meine nachmittägliche Kontrollrunde in Birch House Gardens machte,
standen plötzlich, mit gross aufgerissenen Augen, zwei sehr junge Kätzchen vor mir, von denen eine
seltsamerweise sofort die Flucht ergriff. Freundlich wie ich
ja nunmal so bin, erlaubte ich dem
verbliebenen Pelzchen sich mir vorsichtig und nervös zu nähern. Mit piepsigem Stimmchen erzählte
mir das winzige
Katerchen, dass er "Teddy" heißt und zusammen mit seiner ja mittlerweile abwesenden
Schwester "Luna", wären sie die 'new kids on the block'.
Weiterhin, würden sie genau gegenüber bei den Streichelkindern wohnen und seien jetzt endlich gross
genug, um sich auch mal draussen umsehen zu dürfen.
Irgendwie fand ich schnell Gefallen an diesem
klitzekleinen Kerlchen, dass sich mutig und trotzig der Kölner Dorfwildnis mit all ihren Fallen und
Gefahren stellte.
Schnell stellte sich heraus, dass der kleine Teddy eigentlich noch von nichts eine
Ahnung hatte und dass er von Glück reden kann, gerade mich als ersten Kater zu treffen.
Eines war klar, aus diesem Bübchen konnte man was machen, allerdings gab es für Teddy noch
unvorstellbar viel zu lernen. Daher beschloss ich, umgehend mit
der überlebenswichtigen Ausbildung
des kleinen Flümmchens zu beginnen und erklärte Teddy, dass er auf jeden Fall ganz dicht bei mir
bleiben müsse, damit
ihm nichts geschieht. "Als erstes lernen wir, wo ein trockenes Plätzchen im Regen
zu finden ist - sehr wichtig!" erklärte ich meinen pelzigen Lehrling, während
wir langsam die
Mäusepups-Startrampe erklommen. "Nicht nach unten sehen - nur weiterklettern - mir nach!" machte
ich dem ängstlich um sich spechtenden
Teddy Mut! Auf dem Balkontisch angekommen, genossen wir
die grandiose Aussicht auf Birch House Gardens. Ich zeigte dem staunenden Katerkind die große
Birke, die Gartenbank, den Holunderbaum, die riesigen Tannen und auch den Komposthaufen.
"Das alles ist mein Revier, ich bin der zuständige Sicherheitsbeauftragte,
Oberbrandmeister und
Verteidigungsminister dieser ausgedehnten Ländereien, welche der verehrten Lady Mandy und einst
auch ihrer Schwester Lady Cindy gehören!"
klärte ich Teddy über die grundlegenden Verhältnisse auf.
Traurig richtete ich seinen Blick auf die Grabesstätte der wundervollen Lady Cindy, welche uns in der
Blüte
ihrer Jahre leider schon verlassen musste. "Lady Cindy war eine strenge, aber herzensgute und
weise Dame mit grossem Humor und einem erstaunlich grossen Schatten,
wenn sie an lauen
Sommerabenden in den letzten Sonnenstrahlen auf der Wiese lag." Teddy war ergriffen und auch
begeistert von den komfortablen Einrichtungen auf
dem Mäusepupsbalkon:
Den stets gefüllten Futter und Wassernäpfchen, meiner gepflegten, warmen Kuschelkiste, der
gepolsterten Balkonbank und der gemütlichen
Fußmatte vor der Tür zu Lady Mandys Gemächern.
Wir sprangen auf die Bank, erhaschten einen flüchtigen Blick auf eine friedlich auf der Couch
schlummernde Mandy
und nahmen noch schnell einen kleinen Imbiss zu uns. Ich war zunehmend
angetan von Teddys aufmerksamer Wissbegierde und es machte mir unerwartete Freude,
das kleine
Katerchen auf sein sicherlich aufregendes Leben in freier Wildbahn vorzubereiten. Vorsichtig kletterten
wir wieder zurück in den Garten und ich zeigte Teddy
die strategisch wichtigen Dröselmarkierungspunkte
und nutzte die Gelegenheit, meinem Schützling das fachgerechte Markieren anschaulich vorzuführen.
Selbstverständlich
durfte er auch mal probepullern und wenn er in Zukunft dabei noch mit den
Hinterbeinchen tretelt, sieht das eigentlich schon ganz brauchbar aus! "Sind wir jetzt Freunde?"
wollte Teddy nach ausgiebiger Beschnupperung unserer feuchten Unterschriften plötzlich wissen und ich
nickte ihm väterlich zu: "Jung, wir sind jetzt grosse Freunde - Männerfreunde!"
Als nächstes machten wir eine ausgiebige Gartenbegehung und Teddys kleines Näschen schnuffelte
neugierig an jedem Bäumchen und Pflänzchen.
Ich wies ihn streng darauf hin, dass man nie - niemals
auf Cindys letzte Ruhestätte pinkeln darf und zeigte ihm, wo man, wenn ich es ihm erst beigebracht
habe,
am besten in den Holunder klettern kann. Ich zeigte ihm auch die alte Zierkirsche und erzählte ihm, wie ich selber vor Jahren dort oben stundenlang festgesessen habe, bis man mich mühsam mit
Leiter und Eimer retten konnte...
Ich erzählte aus meiner Jugend, wo noch kein sicherer Zaun die Hunde aus Birch House Gardens
fernhielt
und von den vielen gefährlichen Revierkämpfen die ich mit fremden Katern ausgetragen hatte.
Ich erzählte vom frechen Roten Baron, vom Scharfen Schwarzen, von der
freundlichen Pinky, die
hinter der Tannenreihe wohnt und auch vom glücklosen Dicken Männchen, der fast ein richtiger
Mäusepups geworden wäre...
Teddy hörte mit gespitzten Öhrchen zu und die Zeit verging wie im Fluge, dabei gab es noch so viel zu
erzählen und dem kleinen Männelein beizubringen, dass wir kaum
bemerkten, wie es immer dunkler
wurde. Als auf der Straße schon die Laternen angingen, fiel Teddy ein, dass es höchste Zeit war schnell
war nach Hause zu laufen,
denn er musste pünktlich zum Abendfressen daheim sein. Ich brachte ihn
noch sicher über die Straße und wir verabredeten uns für morgen früh am Gartentörchen.
"Ich werde mir alles gut merken und auch auch der kleinen Luna von dir erzählen!" rief Teddy noch
und verschwand mit ein paar Bocksprüngen im Garten der Streichelkinder.
Zufrieden lief ich zurück in Birch House Gardens und hatte irgendwie in mir so ein Gefühl, als wäre ich
Teddys Vater - obwohl das ja rein medizinisch nicht wirklich der Fall sein konnte...
Aber ich freue ich mich schon auf einen aufregenden Sommer mit Teddy und ich bin mir ganz sicher,
dass Lady Mandy ihn einfach hinreissend finden wird!!
Und wer sagt eigentlich, dass so ein Tierarzt beim Kastrieren nicht auch mal nen schlechten Tag haben
kann - wo ihm halt nicht alles gelingt??
Ich muss da nachher, wenn ich mich putze, nochmal ganz
genau nachgucken...
Wie auch immer, Teddy und ich - wir sind aus einem Holz geschnitzt, soviel steht fest.
Und jetzt ist es auch schon höchste Zeit für meine abendliche Markierungsüberdröselrunde
und das ist ja auch wieder so ne echte Männersache...
Klick mich an !
Mit väterlichen Grüssen:
Euer Kistenkater Karim

01.04.2007
Huhu - ich bin's, die Lady Mandy!
Die Eine oder der Andere werden es ja schon bemerkt haben: Der Frühling ist tatsächlich da!
Nach einem doch reichlich verspäteten, aber zum Glück nur kurzen Wintereinbruch, wurde es dann
doch noch mal etwas freundlicher
und auch der Regen nahm langsam frühlingshafte Temperaturen an.
Netterweise ging auch diese feuchte Phase irgendwann vorbei und über Birch House lachte tatsächlich
wieder ein freundliches Sönnchen
und die Sumpflandschaft in meinen Ländereien wurde zusehends
wieder begehbar.
Schnell verabredete ich mich mit meinem Kistenkaterkumpel Karim zu einer
ausgiebigen Begehung der angrenzenden botanischen Einrichtungen, um
mir einen Eindruck vom
aktuellen Zustand des Gartens und über die Belagerungssituation durch hinterlistige Fremdkater zu
verschaffen.
Mein Verteidigungsminister Karim erklärte mir anschaulich die strategische Gesamtlage
und ich konnte mich eigennäsigst vom ordnungsgemäßen
Zustand seiner lückenlosen
Grenzmarkierungs-Dröselpunktkette überzeugen. Karimchen hatte wirklich vorbildliche Arbeit geleistet
und somit genehmigte ich
ihm, um einer vorzeitigen Dehydrierung durch ausgiebiges Dröseln
vorzubeugen sowie als Bonus für seine grossartige Unterstützung, unbegrenzten Zugang zu meiner
Regentonne mit dem darin befindlichen Mäusepups Katzenwein des köstlichen Jahrgangs 2007.
Zur Feier des Tages, genehmigten wir uns beide ein paar anständige Schlückchen des ausgezeichneten
Tröpfchens und machten es uns anschliessend
rücklings in der weichen Wiese bequem um uns die
warme Frühlingssonne ausgiebig auf den Bauchnabel scheinen zu lassen...
Vorteilhafterweise wurden die erforderlichen Grenzbegehungen während unseres genüsslichen
Päuschens, vom kleinen, wirklich sehr strebsamen und
knuddelsüssen Teddy äusserst engagiert
fortgeführt. Wenn auch noch etwas tollpatschig, so zeigt Teddy doch allergrösste Bemühungen, es
seinem grossen Vorbild
und väterlichen Freund Karim gleichzutun. Dabei soll, auf Wunsch von
Karimchen, an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt sein, wie wunderschön Teddy beim
Markieren
mittlerweile mit den Hinterbeinchen tretelt - ein Anblick den man gerne sieht...
Auch Teddys Schwesterchen Luna fühlt sich mittlerweile in Birch House Gardens pudelwohl und
genießt, unter den wachsamen Augen unseres Kistenkaters,
das grösszügige Freizeitangebot für
jugendliche Katzen in den pupsigen Ländereien. Während wir Katzen den Tag in vollen Zügen genossen
und Teddy noch einige
Kletterübungen am Holunderbaum absolvierte, stapfte Guido etwas missmutig
über unseren doch von reichlich Moos durchsetzten Rasen und musste einsehen, dass
Marion absolut
Recht hatte: Es wurde wirklich allerhöchste Zeit, dass er mal den einst teuer erworbenen Vertikutierer
transpirierend über die Wiese schiebt...
Von solcherlei Arbeitsaufträgen glücklicherweise freigestellt, verabschiedete ich mich bei Einbruch der
Dunkelheit von Karim und seinem Auszubildenden,
um einem geruhsamen Abend entgegenzusehen.
Doch schon kurz nach der Einnahme meines Abendnäpfchens wurde die beschauliche Ruhe durch
wüste Schreiereien
im Garten empfindlichst gestört! Schnell sprang ich auf den Balkontisch, um mir
einen Überblick über die Lage der Nation zu verschaffen. Sofort erkannte ich mein auf der
Regentonne sitzendes Freundchen Karim, wie er mit einem vor der Tonne hockenden Fremdkater,
aufgeplustert Freundlichkeiten austauschte!
Die beiden Herren waren
offensichtlich völlig ausser sich und beschimpften sich lautstark auf unflätigste
und schweinischste Weise. Mit einem tollkühnen Hechtsprung auf den ungehobelten Eindringling stellte
mein tapferer Kistenkater die Rangordnung wieder her und jagte den Eindringling unter
markerschütterndem Geschreie in Richtung Komposthaufen. Doch kaum waren die
Kampfschreie in
der Dunkelheit verhallt und ich wieder auf dem Sofa zur Ruhe gekommen, da tönte erneut brünstiges
Röhren und schrilles Keifen durch die offene Tür an mein hübsch
marmoriertes Pelzöhrchen! Mit einer
beachtlichen Klobürste geschmückt, erschien meine grau getiegerte Gartenfreundin
Tiffy völlig entnerft
auf dem Balkontisch und fauchte Gift und
Galle in Richtung eines unbekannten Verehrers am unteren
Ende der Mäusepups-Startrampe. Da wir uns mittlerweile gut angefreundet hatten, gewährte ich der
armen, bedrängten
Dame grosszügig Asyl auf einem freien Sessel und während Marion noch versuchte,
das völlig aufgelöste Mädel zu beruhigen, dämmerte mir langsam was eigentlich los war:
Brunftzeit in Birch House Gardens! Ist ja auch ein kein Wunder, immerhin ist ja Frühling - da blüht uns
Katzendamen ja meistens irgendwas! Ausserdem ist bald Ostern, bekanntermassen
das Fest der
Auferstehung - und ich kann mir lebhaft vorstellen, welches Körperteil bei den bepelzten Casanovas
der Nacht zur Zeit vorzugsweise aufersteht...
Kein Wunder, dass Karimchen im Garten alle Pfoten voll zu tun hat, die hormondurchtränkten
Herrschaften in die Schranken und anschliessend im Schweinsgallop des Grundstückes zu verweisen.
Nachdem die graue Tiffy sich wieder etwas gesammelt hatte, klagte sie mir ihr Leid und erzählte, dass
sie zur Zeit, im Dunkeln nur noch mit dem Popo an der Wand durch Birch House
Gardens schleichen
kann, wenn sie nicht einem der kopulationsfreudigen Vergewaltiger zum Opfer fallen möchte...
So sehr sich Karim und sein Lehrling Teddy auch bemühten, die Übermacht der Lüstlinge aus unseren
Ländereien fernzuhalten, Tiffy fühlte sich als Frau nicht wirklich sicher.
Ich war empört!!
Solche Zustande auf meinem Anwesen konnte ich in keinster Weise dulden! In Anbetracht der
offensichtlichen Überlastung meines Katerkumpels, hielt ich
es für geboten, auch von weiblicher Seite
ein deutliches Zeichen gegen die unerhörten, nächtlichen Belästigungen meiner Freundinnen zu setzen!
Nach einer kurzen Beratschlagung, zu der freundlicherweise von Marion gekochter Schinken gereicht
wurde, gründeten Tiffy und ich den, mit Sicherheit gemeinnützigen, Verein
"Frauen für den friedlichen Frühling". Sobald das morgendliche Tageslicht die Täterbande in ihre
Verstecke getrieben hat, werden wir sofort die freundliche Pinky von Gegenüber
besuchen und ihr zum
Beitritt in unseren Verein raten. Tiffy beschloss den Rest der Nacht lieber in Karims sicherer Balkonkiste
zu verbringen, wo wir ihr zur Not auch schnell zur
Seite stehen und hartnäckige Belagerer die Rampe
runter scheuchen können. Am nächsten Abend hatte sich, ausser Pinky, auch die kleine Luna, in
baldiger Erwartung ihrer Geschlechtsreife,
unserer Vereinigung angeschlossen und wir sind uns sehr
sicher, dass wir in den nächsten Nächten durch vereinte Frauenpower einiges bewirken können.
In enger Zusammenarbeit
mit meinen Grenzschutzbeauftragten Karim und Teddy, werden wir die
unverschämten Lustlümmel schon mal gründlichst auf Ostern vorbereiten!
Denn ab sofort gilt in Birch House Gardens: Ferkelige Kater, die ihren Fortpflanzungstrieb nicht unter
Kontrolle haben,
bekommen von uns schon mal ganz unverbindlich die Eierchen gefärbt!
Und zwar in Blau...
Klick mich an !
In diesem Sinne, schon mal Frohe Ostern!
Eure Lady Mandy

01.05.2007
Mahlzeit - ich bin's, der Karim!
Also, ich muss ja schon zugeben, dass ich bisher gar nicht wusste, dass der Sommer auch schon mal
im April anfangen kann.
Eigentlich ist das ja gar nicht schlecht, aber man hatte ja kaum Zeit, sich
seines flummeligen Winterfelles zu entledigen,
da waren es auch schon wieder 30 Grad im Schatten!
Somit war es natürlich unvermeidbar, dass ich mit Lady Mandy munter
um die Wette fluste, um endlich
den dicken Winterpelz vom Leib zu bekommen. Es handelte sich aber eindeutig um eine Notsituation
und da konnte natürlich auf den exzessiven Verbrauch von Staubsaugerbeuteln in Birch House keinerlei
Rücksicht genommen werden.
Außerdem sparen Guido und Marion das Geld ja an den Heizkosten
irgendwie bestimmt wieder ein...
Allerdings hatte die plötzliche Hitze auch ihre Vorteile:
Die unbezwingbare Meute der liebeslustigen Belagerungskater ermattete
zusehends und so manches
noch vorzutragende Liebesliedchen wurde wegen der drückender Hitze emotionslos auf kühlere Zeiten
verschoben. Möglicherweise ängstige die heldenhaften Barden ja auch nur die Vorstellung bei 30°
Celsius mal an eine willige Dame
zu geraten, die dann natürlich entsprechend leidenschaftlichen,
körperlichen Einsatz von ihrem Verehrer erwarten würde...
Somit zogen es die brünstigen Herren Kater vor, ihr Mütchen an einem schattigen Plätzchen zu kühlen
und auch ich hatte endlich
mal Pause und konnte mich mit Teddy in ein ruhiges Eckchen verziehen, um
ihm weitere spannende Geschichten aus meinem
aufregenden Leben als Leitkater zu erzählen. Doch
leider gilt ja immer noch, dass jede Regel erst durch die Ausnahme bestätigt wird.
Und in diesem Fall
gab es sogar zwei Ausnahmefälle, die sich in ihrem Schaffensdrang nicht von den hohen Temperaturen
bremsen
ließen:
Da war natürlich wieder mal Guido, der sich in den Kopf gesetzt hatte, einen wildromantischen
Rosenbogen aufzustellen und zwecks
dessen, leise fluchend in einem riesigen Kübel erstaunliche
Mengen Beton anrührte. Durchaus erwähnenswert ist dabei allerdings,
dass er schon im Vorfeld vier
gigantische Löcher gegraben hatte, um dort den Rosenbogen und später die beiden Kletterosen zu
versenken. Während also unser selbsternannter Heimwerkerkönig Fundamente goss, auf die man wohl
auch ein Mehrfamilienhaus hätte
stellen können, pirschte sich im Schutze des Tannenschattens leise
der zweite Ausnahmefall an die friedlich auf der Wiese dösende Lady
Mandy heran. Es handelte sich,
wie zu erwarten, um den gefürchteten "Scharfen Schwarzen" - auch bekannt als
"Häuptling heißer Docht" oder auch kurz: Das "Schweinemännchen"!
Dieser kleine, pechschwarze Triebkopf, ist trotz seiner erfolgreichen Kastration, nicht davon
abzubringen, permanent die Damenwelt
von den Vorzügen seiner Lendenkünste überzeugen zu wollen.
Aus alter, verschmähter Liebe, zählt leider Lady Mandy zu den
bevorzugten Objekten seiner obskuren
Begierden... Es war klar, hier musste sofort energisch eingegriffen werden!
Pfeilschnell schoss ich, mit Teddy im Kielwasser folgend, in die Lücke zwischen dem schwarzen
Schwerenöter und der immer
noch ahnungslos dämmernden Lady Mandy und fauchte den kleinen
Begattungsunternehmer aufs gefährlichste an! Der qäukte
auch noch dreist zurück und von all dem
Theater schreckte die arme Mandy aus ihren Träumen hoch und sah sich umringt von
fauchenden,
klobürstigen Katern. Die schrille Tonfolge, die der guten Lady Mandy daraufhin entfuhr, räumte das
Feld
sekundenschnell im Umkreis von vier Metern. Der kleine Teddy war allerdings zutiefst erschrocken
und überlegte ernsthaft,
ob es wirklich eine gute Idee sei, sich irgendwann später mal für Frauen zu
interessieren... Schnell beruhigte ich meinen kleinen Freund
und erklärte ihm ganz väterlich:
"Jung - da kannst Du wieder was fürs Leben lernen: Wer Babys machen will, muss freundlich sein!"
Teddy hat das auch gleich eingesehen und stellte fest, dass die Chancen für das Schweinemännchen
dann doch eher als gering
einzustufen sind. Um jedoch die gute Lady Mandy, die sich gerade wieder zu
beruhigen versuchte, vor weiteren Übergriffen
zu beschützen, jagten wir den Scharfen Schwarzen bis
in die hinterste Gartenecke und verboten ihm strengstens jedwede
Annäherung an Lady Mandy, Tiffy
oder Luna. Da lag er nun listig auf der Lauer und putze in aller Öffentlichkeit und voller Genuss
seinen
heißen Docht und auch seinen schmutzigen Auspuff! Dabei rollte er sich vergnügt im Gras und hoffte
offensichtlich durch sein
harmloses Getue die Aufmerksamkeit der ganz in der Nähe liegenden Frau
Pinky auf sich zu ziehen! So ein kleiner, abgepitschter
Mistkäfer...
Es dauerte auch gar nicht lange, bis Pinky sich nahe genug an ihn heran getraut hatte und das
Schweinemännchen plötzlich aufsprang
um im Schweinsgalopp hinter der panisch flüchten Pinky im
Nachbargarten zu verschwinden.
"So wird das nie was..." erklärte ich Teddy milde grinsend und endlich
kehrte wieder etwas Ruhe in Birch House Gardens ein.
Auch Guido war mittlerweile mit seinen Tiefbauarbeiten fertig und setzte sich noch, voller Stolz über
sein Tageswerk, für ein Stündchen
zu uns auf die Wiese. Der Rosenbogen stand wie eine Eins und so
ging wieder ein erfolgreicher und aufregender Tag zu Ende.
Am nächsten Morgen, war ich schon wieder ganz früh unterwegs, während gerade die ersten warmen
Sonnenstrahlen durch den
neuen Rosenbogen auf die Wiese fielen. Ich genoss die friedliche Stille,
so völlig alleine in Birch House Gardens, während die ganze Welt
noch zu schlafen schien.
Es sind immer diese frühen, stillen Stunden, an denen ich meine Freunde jenseits der
Regenbogenbrücke am
meisten vermisse. Deshalb habe ich für meine liebe Freundin Penny, die uns vor fast genau einem Monat verlassen hat, noch ein Lied ausgewählt.
Da ich selber aber nicht so besonders gut singen kann, überlasse ich das anderen
und
möchte der unvergessenen Penny
damit diese Pupsgeschichte widmen:

In the Wee Small Hours of the Morning

Klick mich an !
Und nicht vergessen: Immer schön freundlich bleiben...
Euer Kistenkater Karim

01.06.2007
Kuckuk - hier ist die Lady Mandy!
Ich muss ja zugeben, dass ich mittlerweile doch ziemlich hibbelig werde, denn heute ist mein grosser
Tag: Ich werde ganze zwölf Jahre
alt! In Anbetracht dieses weltbewegenden Ereignisses, sahen sich
Guido und Marion genötigt, unseren Garten mal wieder so richtig
auf Vordermann zu bringen, um den
Feierlichkeiten ein dem Anlass entsprechendes Rahmen-Ambiente zu verleihen.
Auf intensives Intervenieren von Marion hin, war es an einem der maiüblichen Brückentage dann
endlich soweit:
Die Protagonisten versammelten sich, umgeben von schwerem Arbeitsgerät, auf der
Wiese von Birch House Gardens und krempelten
schon mal bedeutungsschwer die Ärmel hoch...
"Heute basteln wir uns einen prima Kartoffelacker. Ich hab da auch schon mal was vorbereitet - dazu
geh ich mal schnell hier rüber - So!!"
zitierte Guido noch schnell den Heimwerker-Papst Jean Pütz und
nahm bedeutungsschwer seinen Arbeitsplatz hinter dem
Vertikutiergerät ein, während Marion sich mit
Gartenhandschuhen und Rechen bewaffnet in Startposition brachte.
Wenige Sekunden später jaulte das
Vertikutier-Monstrum lauthals auf und Karim wie auch meine Lieblichkeit zogen es vor, das
weitere
Geschehen doch lieber vom sicheren Balkontisch aus zu beobachten...
Es dauerte allerdings nicht lange, dann schwieg das Ungetüm schon wieder und unser Personal
begutachtete mit tiefen Sorgenfalten
auf der Stirn, eine noch viel tiefere Frässpur in unserer Wiese...
"Die Tiefeneinstellung ist, ich sag jetzt mal, suboptimal..." stellte Marion
elaboriert fest und Guido
fasste noch mal kurz zusammen: "Oh - Scheisse!"
Nachdem die Tiefeneinstellung der Messer flink auf 'Minimal' gedreht war, wagte man optimistisch einen
zweiten Versuch und schaffte
es auch ohne größeren Verlust an Grasnarbe so 3 - 4 Meter der Wiese zu
bearbeiten - dann war der Fangkorb proppenvoll!
"Ohne hier Klugscheissern zu wollen, aber wenn das
so weitergeht sind wir wohl pünktlich zu Sankt Martin fertig!" seufzte eine
gelangweilt auf den Rechen
gestützte Marion und auch Guido leuchtete ein, dass in Anbetracht unserer doch beträchtlichen
Bodenschätze in Form von Moos, der Fangkorb eine echte Spassbremse darstellte. "Wir machen das
Ding ganz einfach ab und dann
musst Du halt ein bisschen mehr rechen!" entschied unser Büchsen-
öffner frech grinsend und ehe Marion auch nur ansatzweise
protestieren konnte, setzte Guido das Gerät
erneut lautstark in Gang und versuchte möglichst schnell Land zu gewinnen...
An dieser Stelle der Geschichte, ist es mir ein Bedürfnis, nochmals darauf hinzuweisen, dass der Liebe
Gott es sich zur Gewohnheit
gemacht hat, kleine Sünden sofort zu bestrafen und dass er diese
Regelung manchmal sehr konsequent umzusetzen weiß:
Während also unser vertikutierender Flüchtling in kürzester Zeit einige Meter Boden gutmachte, spie
der nun vom Fangkorb befreite
Vertikutierer, das dem Boden entrissene Gesummse in einer
undurchdringlichen und mannshohen Fontäne auf den ihn schiebenden
Guido!! Von diesem
unvorteilhaften Umstand regelrecht überwältigt, war die tollkühne Flucht schon nach wenigen Metern
gescheitert
und als der Nebel des Grauens sich gelegt hatte, gab er ein wahres Bild des Jammers frei:
Hustend und spuckend stand dort ein von
Kopf bis Fuss mit Moos, Erde, Gänseblümchen und
mundgerecht zerteilten Regenwürmern überwachsener Guido und fluchte in hier nicht
wieder-
zugebender Form! Also, falls ihr schon mal Fotos der gesunkenen, völlig überwucherten Titanic gesehen
habt - ziemlich genau so!!
Glücklicherweise konnte Marion trotz ihres Lachanfalls bald wieder zu einer regelmäßigen Atmung
zurückfinden und schadenfroh fragen,
ob Guido nur kurz angehalten hat um freundlicherweise seine
Hilfe beim Rechen anzubieten... "Ähh - genau - Du kennst mich ja!" hustete
Guido und schnickte
angewidert eine kleine, blutrünstige Zecke von seinem Unterarm.
Karim befürchtete mittlerweile den Totalverlust unserer Wiese und um dem Elend in Birch House
Gardens nicht länger zusehen zu
müssen, verzog er sich missmutig in eines meiner Körbchen und legte
ein Nickerchen ein. Unter Zuhilfenahme eines mit Blumendraht
am Vertikutierer befestigten
'Gesummseleitbleches' wurde unterdessen auf der Wiese die Arbeit mit inzwischen vorzeigbaren
Resultaten
trotzig wieder aufgenommen. Unser Guido wuchtete mehr oder weniger elegant das schwere
Gerät über den Moosteppich, während
Marion mit schwungvoller Grazie erstaunliche Mengen Moos über
die Restwiese schaufelte. Wenige Stunden und 12 prall gefüllte
Müllsäcke später, hockten die beiden
erschöpft, aber zufrieden auf der leider doch sehr lichten Grünfläche und fragten sich, ob es nicht
weniger Arbeit gemacht hätte, das Gras zu entfernen...
Bei der sich nun anschließenden Arbeit des Nachsäens, boten Karim und ich selbstverständlich unsere
volle Unterstützung an und
jagten übermütig den ausgeworfenen Grassamen hinterher, ohne jedoch
wirklich eines die winzigen Dinger zu fassen zu bekommen.
Da der frisch verstreute Reparaturrasen
jedoch laut Karimchen geschmacklich eher uninteressant war, ließen wir uns von diesem
Umstand auch
nicht mehr den Spass verderben. Gut, bei Tageslicht betrachtet sieht unsere einst so grüne Wiese nun
doch reichlich
mitgenommen aus, aber dafür hat unsere Müllabfuhr ja jetzt auch reichlich was zum
mitnehmen. Jetzt wollen wir nur mal hoffen, dass
das neue Gras ganz ganz schnell wächst, denn heute
Abend wird doch in Birch House Gardens schon mein Geburtstag gefeiert und
bis dahin sollte schon
alles wieder perfekt aussehen - find ich jetzt mal!
Es wird bestimmt eine tolle, aufregende Party, denn 12 bin ich ja noch nie geworden - das ist schon
was ganz Besonderes!
Aber jetzt geh ich lieber schnell noch mal nachsehen,
ob das Gras schon nachgewachsen ist, wir sehen uns
ja dann später alle noch...
Klick mich an !
Und immer dran denken: Der Liebe Gott sieht alles!
Eure Lady Mandy

Was vorher geschah! Was vorher geschah...
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